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Ruhebänkli

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Mein Bänkli beim Kippbrüggli
Vor ca. 15 Jahren habe ich das Hundewegli beim Kippbrüggli entlang des Eibachs durchgehend verlängert, bis zum Bienenhäuschen von Hugo Lang. Mit Schaufel, Pickel und Säge habe ich mich durchs Dickicht gekämpft. Auch habe ich jährlich das Weglein mit Rebschere und Säge vor dem Zuwachsen gerettet. Dieser Trampelpfad wurde zu einem beliebten Durchgang für die Hundebesitzer, Jogger und Spaziergänger. 
Da unser Hund gerne in der «Gumpi» am Eibach beim Brüggli schwamm kam ich auf die Idee dort ein Bänkli aufzustellen. Kein Aussichtspunkt, aber ein hübscher, schattiger Platz am Wasser.
Bei mir zu Hause lagen noch zwei verschiedene Bankkonsolen aus meiner Bänklichefzeit beim Verkehrs- und Verschönerungsverein von Gelterkinden herum. So setzte ich diese Konsolen dort. Ich erwischte dazu jedoch die schlechteste Zeit; ein knochentrockener Sommer. Die beiden Löcher dazu zu machen war fast unmöglich. Mit Pfahleisen, Scherenspaten und viel Schweiss gelang es mir doch noch …

EILMELDUNG !!!

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UFO / Unknown Flying Object
Am Fasnachtsonntag auf dem Schweien in Gelterkinden gelandet!
Es gibt SIE: Die Exorbitalen.
Ich habe einen Alien getroffen.
Der Ausserirdische hat mich erleuchtet.

Aus der Schule geplaudert.

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Klein Karlilein Eine Betrachtung:  Ich wurde geboren am 29. Oktober 1942 im Pümpin-Bauernhaus an der Rünenbergerstrasse 2 , heute Fredy Schärhaus. Schulbesuch:
1. & 2. Klasse im Marabuschulhaus beim Bussinger Lini. 3. & 4. Klasse im Marabuschulhaus bei Ernst Buser, Globi genannt, wegen seiner Baskenmütze. 5. Klasse im alten Schulhaus an der Bohnigasse (nachher Gemeindehaus) bei Walter Bossert.
Ich war ein etwas verstockter, zurückgezogener Knabe. Wenn der Lehrer Fragen stellte, ich wusste die Antwort, aber … ich hielt mich zurück, meldete mich nie mit "Handaufheben". Es könnte ja sein, dass meine Antwort nicht richtig ist. Deshalb hielt ich mich lieber scheu zurück, als mich schämen zu müssen. Doch, -manchmal fragte der Lehrer auch die Schüler die sich nicht meldeten. So musste ich,  der sich doch nie freiwillig meldet, vielmals Antwort geben - und meistens wusste ich die Antwort. "Weshalb streckst du nicht die Hand hoch, wenn du doch die Antwort weisst?" s…

Was gleicht wohl auf Erden ...

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Der Jäger stellt sich gerne als Heger und Pfleger dar! Ich bezweifle dies. 1. Episode Hier die Geschichte, wie sie mir von meinem Vater erzählt wurde. Es war vor ca. 70 Jahren. Mein Vater war im Rütschacher mit Pferd und Pflug am Ackern. Plötzlich erschien unweit von ihm entfernt ein schreiendes Reh. Es humpelte auf drei Beinen nach Luft schnappend an ihm vorbei. Gleich danach kam, ebenfalls schwer atmend der wohl für die Verletzung des Rehs verantwortliche "Jäger" hinterher.
Warum erlöst er das angeschossene Reh nicht mit einem Gnadenschuss? Er hatte wohl zu wenig Munition zur Jagd mitgenommen! Das Reh hätte bestimmt eine grosse Chance gehabt zu entkommen, um vielleicht danach erbärmlich zu verrecken, wäre da nicht der Bahndamm gewesen (dazumal noch ohne Schallschutzwände). Für das geschwächte Tier

Unerwartete Geburt.

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14. Juni 1879 Wer ernten will muss jäten, jäten, jäten. Die Nutzpflanzen brauchen zum Gedeihen Sonne, Licht und Luft.

Meine schwangere Urgrossmutter Luise Pümpin-Wagner 46-jährig, und ihre beiden Buben Hans Pümpin 15-jährig (mein Grossvater) und Friedrich Pümpin 11-jährig (Vater von Fritz dem Kunstmaler) jäteten am 14. Juni 1879 im Gebiet der Buhalde Runkelrüben «Durlipse». Plötzlich ein Wimmern und Stöhnen. Unerwartet früh hatten die Wehen bei meiner Urgrossmutter eingesetzt.
Was tun?
1879 gab es noch keine Handys, keine Helikopter, keine Geburtenabteilung in einem Krankenhaus. Die Mutter musste in das zirka 1 Kilometer entfernte Elternhaus an der Ochsengasse gebracht werden. So blieb den beiden Buben keine andere Lösung als sie stützend nach Hause zu schleppen.

Endlich dort angekommen, noch bevor die helfenden Hände der Hebamme eintrafen, hallte der erste Schrei eines gesunden, frisch geborenen Samuel Pümpin durch die elterliche Wohnung. Dieses Erlebnis hinterliess einen bleibenden …

Banntag

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Mein Riesenbanntag um die Gelterkinder Gemeindegrenze
Als ich noch jünger war als jetzt, vor ca. 50 Jahren, beschloss ich an einem Tag vom Kipp zum Kipp den Gelterkinder Bann, zu Fuss zu umrunden. Luftlinie 15.3 Km. / Höhendifferenz 1`430 M. Start am Eibach beim Kipp, beim Pumpwerk Wolfstiege. Vom Kipp ging es aufwärts zur Ruine Scheidegg. Der Grenze zu Tecknau entlang. Danach der Rünenbergergrenze steil zum Müntel runter, die Steinhalde hoch zum Rünenberger Gatter und die Schöfftleten runter bis zum Munitionsdepot Sommerau. Dann über den Weiler Sommerau (gehört auch zu Gelterkinden) bis zum Rehhag der Wittinsburger Grenze nach. Ein ebener Weg. Anschliessend ein steiler Aufstieg der Diepflinger Grenze folgend in die Eichholde. Nun der Thürner Grenze folgend auf die Thürnerfluh. Hier wird Rast gemacht, Tee getrunken  und der mitgenommene Klöpfer mit Brot gegessen. Knapp die halbe Strecke habe ich hinter mich gebracht.  Nach kurzem Geniessen der Aussicht über das Ergolztal ging es wiede…