Meine kleine Welt



"Ich war noch niemals in New York".

Am weitesten östlich:
Ich war auf den von den Israelis annektierten Golanhöhen mit Blick auf die Syrische Stadt Al Kuneitra.
Am weitesten südlich:
Ich war im Hafen von Eilat, am Golf von Akaba, am Roten Meer.

Am weitesten westlich:
Ich war in London. Stand in Greenwich mit jedem Bein auf einer anderen Erdhälfte.

Am weitesten nördlich:
Ich war in Bonn, der alten Hauptstadt der BRD.

Ich war nie in Amerika Nord oder Süd, Afrika, Asien oder Australien, nur in Kleinasien, das fast noch zu Europa gezählt werden kann.
Ich habe das Imperium der alten Römer nie verlassen.


Soll ich mich nun als Zurückgebliebener fühlen, einer, welcher die Sehenswürdigkeiten nur aus Bildern, Fotos kennt? Habe ich etwas verpasst weil ich nicht in der Welt herum gejettet bin?  Im Sommer, wenn es bei uns heiss ist, musste und muss ich nicht in den noch heisseren Süden fliegen, um noch mehr zu schwitzen und ein Regentag in den Ferien ist nirgends angenehmer als in den eigenen vier Wänden. 

Nein ich freue mich, dass ich zu der Minderheit gehöre, welche in ihrem Leben etwas weniger Kerosin (Umwelt) verbrannt hat als die meisten anderen  Mitmenschen, trotzdem auch ich das nötige Kleingeld dazu besitze. 

Der Ayers Rock, die Pyramiden, Cristo Redentor in Rio, die Freiheitsstatue, die Chinesische Mauer usw. usw. …., ich sah dies alles nicht in Wirklichkeit mit meinen eigenen Augen, nur auf Google Bilder (https://www.google.ch/imghp?hl=de)  …  und ich schäme mich deshalb nicht, nein, im Gegenteil.

Dies sei nicht das selbe, man müsse im Ausland gewesen sein um das Fremde zu verstehen, zu begreifen; dann leben sie in westlichen Hotelkästen und machen mit Reiseführern aus dem deutschsprachigen Raum Exkursionen. Mit den Einheimischen jedoch kommen sie nie in Berührung.

In meinem Beruf als Baupolier hatte ich Italiener, Spanier, albanisch Sprechende und Südslawen (jug=süd) als Untergebene. Ich kam mit Katholiken, Christorthodoxen und Moslems bestens aus. Ich spreche keine Fremdsprache perfekt, kann mich jedoch im angelsächsischen, französischen, italienischen und jugoslawischen Raum ohne grosse Probleme verständigen. Auch in der Schweiz kann man fremde Kulturen kennen und schätzen lernen.

Nachdem ich jahrelang kein Auto besass, habe ich mir wieder eines zugelegt. Man wird älter und geniesst diese Annehmlichkeit. Ich versuche es zwar möglichst spärlich einzusetzen. So habe ich im letzten Jahr (2018) nur 5 mal getankt und zwar gesamthaft 180 Ltr. 

Ich bewundere die junge Greta Thunberg, welche von vielen älteren, in meinem Alter verschmäht wird; wohl weil sie realisieren, was sie in ihrem Leben falsch gemacht haben. Ich frage mich dabei, ob diese Leute, welche Greta Schlechtes unterstellen nicht mal ihren eigenen Charakter überprüfen sollten!

Betrachtung:

Im Erdzeitalter gab es schon immer Eiszeiten und Hitzeperioden.

CO2 ist natürlich. De Pflanzen brauchen zum Gedeihen CO2.

Entgegnung:

Nie gab es eine so rasante Klimaveränderung in so kurzer Zeit.

Natur braucht CO2;  ja, das im natürlichen Kreislauf sich befindende.

Mein Fazit:

150 Jahre Industrialisierung und Fortschritt.  150 Jahre, das seit Millionen von Jahren gespeicherte CO2 aus Kohle und Erdöl in die Atmosphäre freigesetzt. Die Atmosphäre mit CO2 angereichert.

Dies soll keinen Einfluss auf das Klima haben??? -Bitte denkt mal logisch nach!

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