Tennis

Roger Federer


Stell dir vor: Roger Federer spielt auf dem Tennisplatz «Bleichi» in Gelterkinden - und niemand schaut zu , - ausser mir. 

Jetzt spinnst du, der Roger spielt doch nicht auf einem so regionalen und unbekannten Platz in der Pampa; der Roger spielt doch nur auf den grossen Turnierplätzen in den Hauptstädten dieser Welt, in den grossen Stadien. Dort, wo die grossen Preisgelder ausgelobt werden, wo man als Sieger schnell zum Millionär werden kann! Doch denk daran, auch ein Genie fängt mal ganz klein an, als Nr. XXXXX, ganz hinten in der Weltrangliste. 


Doch beginnen wir von vorn. - 1995 suchte der Tennisclub Gelterkinden eine Köchin für sein Clubrestaurant. Meine Frau meldete sich und wurde angenommen. So kamen wir mit dem Freizeitsport (und auch Profisport) Tennis in Berührung.


Tennis ist ein Kampfsport. Es kämpfen Einer gegen Einen im Einzel, Zwei gegen Zwei im Doppel, Mann gegen Mann, Frau gegen Frau oder im Doppel auch gemischt. Es ist jedoch auch ein Mannschaftssport. Regionale Gruppen spielen im sogenannten Interclub gegeneinander. Jugendliche, Schülerinnen/Schüler, Aktive, Jungseniorinnen/Jungsenioren und Seniorinnen/Senioren bilden Interclub-Mannschaften. 


So kam es, dass eine einheimische Jugend Interclub Mannschaft auf ihrer Heimanlage Bleichi gegen eine Gast Jugend Interclub Mannschaft von (ich glaube es war Münchenstein?) antreten musste. Der Frust war gross. Gegen die können wir nicht siegen, die sind stark, gewinnen alles. Zudem haben sie einen Superman in ihrer Mannschaft, der trainiert im nationalen Tennis Trainingscenter der Schweiz in Ecublens. Der gewinnt jedes Turnier und ist in seiner Altersklasse Schweizermeister. Ich denke, ihr wisst schon wen ich meine. 


So geschah es, dass ein unglücklicher Roger Federer im Clubrestaurant erschien und nach Bananen fragte. Er esse vor jedem Match eine Banane und habe sie heute zu Hause liegen gelassen. Wir hatten leider keine, aber meine Frau hatte Mitleid und schickte mich in den Coop. So sattelte ich meinen Drahtesel und holte ihm das Gewünschte und Roger war glücklich (und gewann alles).


Es kam wie es kommen musste, Gelterkinden verlor haushoch (natürlich wegen meinen Bananen). Ich rate deshalb jedem ehrgeizigen Tennisspieler: «Wenn du mal Nummer eins werden willst, (oder Vater von Zwillingen), dann iss vor jedem Match eine Banane, es lohnt sich». (Gratistipp). 😉 Ein billigeres Doping gibt es nicht.

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