The story of John Jacob Benepe alias Johann Jakob Pümpin

Bild / Sohn des USA Einwanderers: Physician John Benepe 1813 - 1882, 

Legende oder wahr?
Die Geschichte des nach USA ausgewanderten Johann Jakob Pümpin, Chirurgus, 
*6.2.1763 Gelterkinden - 6.2.1826 New Philadelphia Ohio USA / alias John Jacob Benepe

Sein Vater war Hans Jakob Pümpin 1732 - 1827 / Krämer, Metzger, Gelterkinden, seine Mutter war Elisabeth Griederin, Ormalingen. 
Schon als kleiner Bub begleitete Johann Jakob seinen Vater wenn er auf einem Bauernhof in der Umgebung ein Schwein, Kalb, Rind usw. metzgen ging. Die Anatomie interessierte ihn, wie Lunge, Herz, Magen usw. funktionieren. So war ihm schon als kleiner Junge klar: "Chirurgus, Arzt will ich werden".

Bald zog er ins Elsass zu einer mütterlicherseits verwandten Familie wohnen und studierte Arzt im Spital zu Basel. Das Elsass, ein Zankapfel zwischen Deutschland und Frankreich gehörte zu jener Zeit, wie auch heute, den Franzosen. So kam Jean Jaques Pumpin als Militärarzt in die Armee von Napoleon.

Hier beginnt die unglaubliche Geschichte, das Märchen, die Legende von John Benepe wie sie mir mein Cousin Hans Pümpin erzählte. - Erfunden oder wahr? - Unsicher lächelnd hörte ich der Erzählung meines Cousins zu.

Wieder mal war Napoleon auf einem Eroberungsfeldzug. Die Schlacht tobte. Eine Kanonenkugel zerfetzte den Arztkoffer von Johann. Alle seine Arztutensilien wurden zerstört oder unbrauchbar gemacht und schon lag ein schwerverletzter General auf dem Schragen. Sein Oberschenkel hatte eine tiefe Fleischwunde und auch der Knochen hatte etwas abbekommen. Er war ohnmächtig, mehr tot als lebendig und aus seiner Wunde quoll in Stössen das Blut. Schnell muss es nun gehen.

Aber, der junge Arzt war machtlos ohne seine Werkzeuge. Da fiel ihm die abgebrochene Spitze eines Degens, oder eines Schwertes auf dem Boden des Schlachtfeldes auf. Dieses scharfe, spitze Fragment musste nun die Arbeit eines Skalpells erfüllen. Schnell wurde die Quelle der Blutung gefunden und das Bluten gestillt. Nun musste die Wunde nur noch gesäubert, genäht und verbunden werden. Fertig, der nächste bitte!

Einige Wochen danach meldete sich Napoleon zu einem Besuch in der Garnison an. Er fragte nach dem Arzt, welcher das Bein seines schwer verwundeten Sohnes so gut geflickt hätte. Er lobte ihn überschwänglich, beschenkte ihn und nannte ihn, wegen seiner als Skalpell benutzten Schwertspitze scherzhaft "Bienépée", auf Deutsch "Gutschwert". Der Nickname Bienépée blieb danach an ihm hängen. Er erhielt sogar später aus Dankbarkeit von Napoleon einen Franzosenpass auf den Namen Jean Jaques Bienépée.

Bald danach emigrierte er in die Neue Welt, die USA. Der Einwanderungsoffizier notierte seinen Namen mit John Jacob Benepe. Damit wurde ein neuer Familiennamen geboren.

Wie oben erwähnt, ich hielt diese Geschichte, die mir mein Cousin, vor ca. 25 Jahren erzählt hatte, als ein Märchen. Das Internet weiss alles. So gab ich eines langweiligen, regnerischen Tages auf Google die Namen "Pümpin Benepe" ein und ... siehe da, es gab einige Treffer. -Und, so bemerkte ich, dass in den USA ein grosser Stamm Benepe existiert. Dessen Stammvater ist, wie in einem Blog von einer Sue Jorgenson, deren Grossmutter eine Benepe war, bestätigt wird, der in Gelterkinden geborene Physician Hans Jakob Pümpin! Alles stimmte, der Namen der Mutter des Vaters und der Geschwister sowie die Geburts- und Todestage,  Ich war erstaunt.

Dass es in den USA Pümpin gibt, nur unter einem anderen Namen ist somit geklärt. Die Bienépée Napoleon Geschichte konnte ich nicht auf den Wahrheitsgehalt klären.  Leider kann mir auch der inzwischen verstorbene Cousin seine Quelle nicht mehr verraten. Er wird es auch von irgendwo gehört haben. Nun gut, wie es auch sei mit dieser Geschichte, ich halte mich an das geflügelte Wort der Italiener: Se non è vero è ben trovato, wenn es nicht wahr ist, ist es gut erfunden.

Karl Pümpin
PS. Dieser Benepe 1763 Stammvater war der Neffe (Bruders Sohn) meines Ur-ur-ur-urgrossvaters.

Aus dem Blog von Sue Jorgenson:
The family stories we have heard are as follows. Dr. Benepe, under his original name Pümpin, was a doctor to Napoleon's son and somehow managed to get involved in the Battle of Waterloo (this one I *do* question). He saved Napoleon's son's life and out of gratitude Napoleon renamed him. There are two versions of the name's origin:

Bon epee - good sword
Bien epee - good, well sword

Now, I've seen some Benepe records from his time in Ohio and one version of the name was Benope and I'm inclined to think it's bon epee. There seems to be a debate going on over the original version of  "Benepe." Sue Jorgenson

Die Familiengeschichten, die wir gehört haben, sind wie folgt. Dr. Benepe war unter seinem ursprünglichen Namen Pümpin Arzt von Napoleons Sohn und schaffte es irgendwie, sich auf die Schlacht von Waterloo einzulassen (diese Frage mache ich *). Er rettete Napoleons Sohn das Leben und aus Dankbarkeit benannte Napoleon ihn um. Es gibt zwei Versionen des Namensursprungs:

Guten Degen - gutes Schwert
Bien Degen - gut, gut Schwert

Jetzt habe ich einige Benepe-Platten aus seiner Zeit in Ohio gesehen und eine Version des Namens war Benope, und ich neige dazu zu glauben, dass es ein guter Degen ist. Es scheint eine Debatte über die Originalversion von "Benepe" zu geben



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